Warum Tarif-Seminare der BBuK so wertvoll für Interessenvertreter der GDL sind

Am 27. August 2018 fand das Seminar “Tarifabschluss Nordwestbahn NRW mit der GDL” in Köln statt.

„Mehr Plan“ und „mehr Sicherheit“ sind wichtige Themen in der Betriebsratsarbeit. Wie verbessert ein Interessenvertreter der GDL Tarifverträge z. B. im Hinblick auf die Bedingungen der unregelmäßigen Schichtarbeit? Wie setzt er die errungenen Verbesserungen mit rechtlichen Mitteln in den Betrieben durch? Detaillierte Fachkenntnisse zum Tarifvertrag liefern starke Argumente für Verhandlungen. Das stärkt die Verhandlungsposition des Betriebsrats und Neuerungen werden durchgesetzt.

Für diese wichtige Arbeit erhalten GDL-Betriebsräte bei der BBuK GmbH wertvolles Know-how aus erster Hand. Als Bildungspartner und Tochtergesellschaft der GDL ist sie nah am Geschehen und bietet praxisnahe Seminare für GDL- Interessenvertreter.
Das Besondere: GDL-Tarifreferenten sind detailliert über die Tarifverhandlungen informiert. Deshalb kennen Sie auch wichtige Hintergründe, die zu den Regelungen geführt haben. So gelingt der Praxistransfer in die Betriebsratsarbeit.

Fachreferent Uwe Ullrich, 2. stv. Bezirksvorsitzender GDL-Bezirk Bayern und selbst Betriebsrat erläutert die Arbeitszeitregelungen, während des Seminars „Tarifabschluss Nordwestbahn NRW mit der GDL”.

Köln, NH Hotel Köln Altstadt, 31.8.2018
Es ist heute über 30 Grad und so mancher hätte gerne Hitzefrei. Das stört die Teilnehmer des BBuK-Seminars „Tarifabschluss Nordwestbahn NRW mit der GDL“ wenig. In dem sehr gut klimatisierten Seminarraum des Hotels hören sie gespannt dem Fachreferenten Uwe Ullrich zu. Er erläutert gerade den Teilnehmern an Hand von Beispielen wie Arbeitspläne innerhalb des Tarifvertrages planungssicherer gestaltet werden können.

Was für den Laien einfach klingt, ist im Detail komplex und gestaltet sich in der Praxis oftmals schwierig.

Die Teilnehmer des heutigen Seminars fühlen sich am letzten Tag des Seminars gut gerüstet für Ihre Arbeit vor Ort. „Es ist sehr wichtig für die GDL-Interessenvertreter zu wissen, was der Hintergrund zu den einzelnen Regelungen ist. So können Betriebsräte Ihre Kollegen besser informieren und noch selbstbewusster vor ihren Arbeitgebern auftreten“, erläutert Uwe Ullrich. Auch Peter Stemmler, Betriebsratsvorsitzender der Nordwestbahn betont, dass für ihn und seine Betriebsratskollegen gerade das Verständnis für das, was zwischen den Zeilen stehe, seine Arbeit erfolgreicher mache.

Wie gelingt der Wissens-Transfer von Zusammenhängen?

Die BBuK setzt auf echte Praktiker wie Uwe Ullrich. Als Insider bei den Tarifverhandlungen und Fachreferent der GDL vermittelt er die Hintergründe und „Zwischentöne“ des Vertrages verständlich. Seine Praxiserfahrung macht seine Seminare mehr als spannend. Sie fördert den Dialog und Austausch unter den Teilnehmern und sorgt für eine gelungene Kommunikation. Komplexes wird verständlicher und Lösungen für die Betriebsratsarbeit vor Ort finden sich schneller.

Gesundheit und ein gelungenes soziales Leben sind wichtige Grundbedürfnisse, die durch die Regelungen des neuen Tarifvertrages verbessert werden.

„Bei Tarifverträgen geht es mehr als um die Bestimmung von Gehältern, besonders wichtig sind die Regelungen, die die Bedingungen des unregelmäßigen Schichtdienst verbessern.“ führt Peter Stemmler aus. „Es geht um unsere Gesundheit und die unserer Kollegen. Folgen des Schichtdienstes wie z. B. Schlafstörungen, Verlust des sozialen Umfelds und auch eine hohe Scheidungsrate sind durch Studien belegt.“ Auch Adem Karatas, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender betont, wie wichtig es ist, die neuen Regelungen zum Thema Arbeitszeitplanung voll auszuschöpfen und auch durchzusetzen.

Je aktueller das Seminar, je schneller können vertraglich festgelegte Verbesserungen eingeführt werden.

Das Seminar „Tarifabschluss Nordwestbahn NRW mit der GDL“ vermittelt die Systematik der Tarifverträge und die grundlegenden Inhalte des Tarifwerks zwischen der Nordwestbahn NRW und der GDL. Dabei erläutert das Seminar auch wie die Regelungen in der Betriebsratsarbeit angewandt werden.

In der Mittagspause hat die BBuK mit drei der Teilnehmer gesprochen: Stefan Krause, Schriftführer, Adem Karatas, stv. Betriebsratsvorsitzender und Peter Stemmler, Betriebsratsvorsitzender (von links nach rechts)

Speziell für die kleine Gruppe der Interessenvertreter der Nordwestbahn ist das Seminar konzipiert worden. Stefan Krause, Schriftführer des Betriebsrates stellt heraus, wie schnell die BBuK reagiert hat und wie wichtig es ist die Regelungen des Tarifvertrages im Sinne der Kollegen anzuwenden. „Auch die Kollegen über Ihre Rechte verständlich und möglichst aktuell zu informieren, gehört neben den Verhandlungen mit den Arbeitgebern zu unserer Arbeit. Je aktueller unser Wissen desto stärker agieren wir. Deshalb besuche ich auch die anderen Schulungen der BBuK.“ führt Peter Stemmler aus.

Seminare mit Kollegen in kleinen Gruppen fördert den Austausch und das Netzwerken untereinander.

„Ich empfinde die Lernatmosphäre in unserer kleinen Gruppe als sehr gut. Vor allen Dingen auch weil wir als Kollegen schnell wissen, wovon wir untereinander sprechen.“ lobt Adem Karatas. Auch Peter Stemmler unterstreicht, dass der Austausch unter Berufskollegen einen Mehrwert biete. Einige Kontakte beständen auch über das Seminar hinaus und förderten den Austausch über Lösungen.

„Dadurch dass die Gruppen eine angenehme Größe haben, beantworte ich auch nach dem Seminar eine Zeitlang gerne Fragen“, erklärt Uwe Ullrich, “so kann ich die wertvolle Arbeit der Betriebsräte weiter unterstützen, was mir sehr am Herzen liegt.“ Nicht nur deshalb loben die Teilnehmer des Tarifseminars Ihren Tarifreferenten. Als Praktiker gibt er den Teilnehmern starke Argumente an die Hand. „Auch die Betreuung rund um das Seminars ist prima“, meint Adem Karatas, „ genauso wie das Essen und das Hotel.“

Einstimmig waren die Teilnehmer der Meinung, dass das Seminar in Köln, ihnen wertvolles Wissen und starke Argumente für die Arbeit im Betriebsrat vermittelt habe. Auf die Frage, ob sie noch weitere BBuK-Seminare besuchen werden, stimmten sie mit „Ja“.

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