Termine

Mrz
4
Mo
2019
Arbeitszeitrecht @ Friedrichshafen
Mrz 4 um 14:00 – Mrz 8 um 12:00
Arbeitszeitrecht @ Friedrichshafen | Friedrichshafen | Baden-Württemberg | Deutschland

Arbeitszeitrecht

Die Arbeitszeit in den Betrieben hat für die Mitarbeiter eine besondere Bedeutung. Sie regelt die Präsenzpflichten in den Betrieben und somit direkt auch die Freizeit. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die zu erbringende Arbeitszeit eine Richtgröße zur Ermittlung der Arbeitskosten und der Produktivität. Deshalb tun sich Gewerkschaften, Arbeitgeber oftmals schwer, Dauer, Verteilung und Anrechnung von Zeiten der betrieblichen Präsenz als Arbeitszeit zu bewerten. Betriebsräte sollten an dieser Stelle eine wichtige Aufgabe in der Bewertung und Mitbestimmung erfüllen.

So werden in der Regel die Verkürzung oder auch die Verlängerung von Arbeitszeiten bei Tarifverhandlungen auf das Gesamtvolumen des Tarifabschlusses angerechnet, was nicht immer zur Freude der Beteiligten beiträgt. Auch die Betriebe haben das Problem familienfreundliche und altersgerechte Arbeitszeiten zu gestalten. Das Argument der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe verhindert oft humane Arbeitsbedingungen. Seit Jahrzehnten werden Streitigkeiten um die Anrechnung von Arbeitszeiten vor den Gerichten ausgetragen, weil die gesetzlichen und tariflichen Regelungen unterschiedlich interpretiert werden.

Eine zusätzliche Auslegungsbreite wird oftmals über Tarifvereinbarungen gesucht, um den jeweils besonderen betrieblichen Bedürfnissen durch bestimmte Tarifeffekte zu begegnen.

Die Art und Weise wie Arbeit gestaltet wird, verändert sich kontinuierlich. Hochaktuelle Themen wie flexible moderne Arbeitszeiten, mobile und virtuelle Arbeit, Projektarbeit, Homeoffice und Wahlarbeit werden im Kontext von Stressprävention, Fachkräftebedarf und Arbeitsmotivation diskutiert. Die Organisation der Arbeitszeiten sind dabei ein Schlüsselfaktor.

Das Seminar ist für alle Betriebsratsmitglieder gem. § 37 Abs.6 BetrVG erforderlich, da das Arbeitszeitrecht regelmäßig Gegenstand von Betriebsratssitzungen ist. Ferner haben die Betriebsräte aus § 80 Abs.1 BetrVG ein ständiges Überwachungs- und Gestaltungsrecht, welches die Kenntnis des Rechtsrahmens – Gesetze und Tarifverträge – erfordert. Die Anwendung des Arbeitszeitrechtes zahlt in fast alle Fassetten der Betriebsratsarbeit ein, da die Wirkung in alle Arbeitsschwerpunkte eines Betriebsrates, wie zum Beispiel die Personalplanung, die sozialen Arbeitsbedingungen, lebensphasenorientiertes Arbeiten und andere hineinspielt.

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Seminarbeginn:  Montag 14:00 Uhr

Seminarende:     Freitag   12:00 Uhr

Seminarinhalte

Allgemeines zur Arbeitszeitentwicklung

  • Grundsätzliches zum Arbeitszeitrecht
  • Betriebswirtschaftliche Bedeutung der Arbeitszeit
  • Grundsätzliches zur zukunftsorientierten Personalentwicklung
  • Wandel der starren Arbeitszeitnormen in veränderbare Arbeitszeitmodelle
  • Wertigkeit Arbeit und Freizeit

 Das demographische Problem in den Betrieben

  • Alters- und Familienpolitik nimmt auch immer mehr Raum in der Betriebsebene
  • Altersstrukturanalyse und Handlungszwänge
  • Älterwerden im Arbeitsleben
  • Arbeitsplatzgestaltung ist heute auch eine Hilfe zur Mitarbeiter-Bindung
  • Neue Leitbilder für den Arbeitnehmer der Zukunft
  • Alter und Leistungsprinzip kein Gegensatz
  • Leistung altersgerecht neu definieren
  • Handlungsanspruch aus § 80 BetrVG

Die Bedeutung einer alters- und alternsgerechten Personalarbeit

  • Neue Perspektiven für jung und alt
  • Das gesunde Team
  • Parallele Laufbahnen für jüngere und ältere Arbeitnehmer
  • Förderung des Nachwuchses mit neuen Akzenten
  • Kompetenzen der älteren für jüngere nutzen
  • Gesundheits- und Arbeitspotenziale fördern
  • Arbeit der Vorgesetzten – Führung älterer Mitarbeiter

Familienfreundliche Arbeitszeitregelungen I

  • Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle – was heißt das eigentlich?
  • Wünsche der Arbeitnehmer zur Arbeitszeitflexibilisierung
  • Möglichkeiten des MBR aus § 87 Abs.1 BetrVG – Initiativrechtes des BR
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Gleitzeit

Familienfreundliche Arbeitszeitregelungen II

  • Alternierende Telearbeit
  • Arbeitszeitkonten
  • Vollzeitnahe und Vollzeitferne Teilzeit
  • Jobsharing
  • Bespiele aus der Praxis

Rechtsrahmen für Arbeitszeitregelungen

  • Europäische Richtlinie 2003/88 EU über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung
  • Umsetzung in nationales Recht
  • Arbeitszeitgesetz
  • Arbeitszeitverordnung Beamte
  • Eisenbahn- Fahrpersonalverordnung
  • Fahrpersonalverordnung

Tarifliche Regelungen zur Arbeitszeit

  • Arbeitszeitregelungen des BuRa-ZugTV und der Haustarifverträge
  • Regelungen der § 46 – 49 LFTV
  • Abweichende Regelunge in anderen TV (EVG)

Praxis in der Mitbestimmung bei der Arbeitszeit – Themen

  •  Verteilung der Arbeitszeit
  • Jahresarbeitszeit (Vor- und Nachteil)
  • Beginn und Ende der Arbeitszeit und Lage der Pause
  • Pause und/oder Tätigkeitsunterbrechung (TU)
  • Schutzwürdige Arbeitszeit, warum?
  • Die Schicht, der Dienstplan, der Jahresruhetagplan

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Nov
4
Mo
2019
Arbeitszeitrecht @ Freudenstadt
Nov 4 um 14:00 – Nov 8 um 12:00
Arbeitszeitrecht @ Freudenstadt | Freudenstadt | Baden-Württemberg | Deutschland

Arbeitszeitrecht

Die Arbeitszeit in den Betrieben hat für die Mitarbeiter eine besondere Bedeutung. Sie regelt die Präsenzpflichten in den Betrieben und somit direkt auch die Freizeit. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die zu erbringende Arbeitszeit eine Richtgröße zur Ermittlung der Arbeitskosten und der Produktivität. Deshalb tun sich Gewerkschaften, Arbeitgeber oftmals schwer, Dauer, Verteilung und Anrechnung von Zeiten der betrieblichen Präsenz als Arbeitszeit zu bewerten. Betriebsräte sollten an dieser Stelle eine wichtige Aufgabe in der Bewertung und Mitbestimmung erfüllen.

So werden in der Regel die Verkürzung oder auch die Verlängerung von Arbeitszeiten bei Tarifverhandlungen auf das Gesamtvolumen des Tarifabschlusses angerechnet, was nicht immer zur Freude der Beteiligten beiträgt. Auch die Betriebe haben das Problem familienfreundliche und altersgerechte Arbeitszeiten zu gestalten. Das Argument der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe verhindert oft humane Arbeitsbedingungen. Seit Jahrzehnten werden Streitigkeiten um die Anrechnung von Arbeitszeiten vor den Gerichten ausgetragen, weil die gesetzlichen und tariflichen Regelungen unterschiedlich interpretiert werden.

Eine zusätzliche Auslegungsbreite wird oftmals über Tarifvereinbarungen gesucht, um den jeweils besonderen betrieblichen Bedürfnissen durch bestimmte Tarifeffekte zu begegnen.

Die Art und Weise wie Arbeit gestaltet wird, verändert sich kontinuierlich. Hochaktuelle Themen wie flexible moderne Arbeitszeiten, mobile und virtuelle Arbeit, Projektarbeit, Homeoffice und Wahlarbeit werden im Kontext von Stressprävention, Fachkräftebedarf und Arbeitsmotivation diskutiert. Die Organisation der Arbeitszeiten sind dabei ein Schlüsselfaktor.

Das Seminar ist für alle Betriebsratsmitglieder gem. § 37 Abs.6 BetrVG erforderlich, da das Arbeitszeitrecht regelmäßig Gegenstand von Betriebsratssitzungen ist. Ferner haben die Betriebsräte aus § 80 Abs.1 BetrVG ein ständiges Überwachungs- und Gestaltungsrecht, welches die Kenntnis des Rechtsrahmens – Gesetze und Tarifverträge – erfordert. Die Anwendung des Arbeitszeitrechtes zahlt in fast alle Fassetten der Betriebsratsarbeit ein, da die Wirkung in alle Arbeitsschwerpunkte eines Betriebsrates, wie zum Beispiel die Personalplanung, die sozialen Arbeitsbedingungen, lebensphasenorientiertes Arbeiten und andere hineinspielt.

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Seminarbeginn:  Montag 14:00 Uhr

Seminarende:     Freitag   12:00 Uhr

Seminarinhalte

Allgemeines zur Arbeitszeitentwicklung

  • Grundsätzliches zum Arbeitszeitrecht
  • Betriebswirtschaftliche Bedeutung der Arbeitszeit
  • Grundsätzliches zur zukunftsorientierten Personalentwicklung
  • Wandel der starren Arbeitszeitnormen in veränderbare Arbeitszeitmodelle
  • Wertigkeit Arbeit und Freizeit

 Das demographische Problem in den Betrieben

  • Alters- und Familienpolitik nimmt auch immer mehr Raum in der Betriebsebene
  • Altersstrukturanalyse und Handlungszwänge
  • Älterwerden im Arbeitsleben
  • Arbeitsplatzgestaltung ist heute auch eine Hilfe zur Mitarbeiter-Bindung
  • Neue Leitbilder für den Arbeitnehmer der Zukunft
  • Alter und Leistungsprinzip kein Gegensatz
  • Leistung altersgerecht neu definieren
  • Handlungsanspruch aus § 80 BetrVG

Die Bedeutung einer alters- und alternsgerechten Personalarbeit

  • Neue Perspektiven für jung und alt
  • Das gesunde Team
  • Parallele Laufbahnen für jüngere und ältere Arbeitnehmer
  • Förderung des Nachwuchses mit neuen Akzenten
  • Kompetenzen der älteren für jüngere nutzen
  • Gesundheits- und Arbeitspotenziale fördern
  • Arbeit der Vorgesetzten – Führung älterer Mitarbeiter

Familienfreundliche Arbeitszeitregelungen I

  • Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle – was heißt das eigentlich?
  • Wünsche der Arbeitnehmer zur Arbeitszeitflexibilisierung
  • Möglichkeiten des MBR aus § 87 Abs.1 BetrVG – Initiativrechtes des BR
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Gleitzeit

Familienfreundliche Arbeitszeitregelungen II

  • Alternierende Telearbeit
  • Arbeitszeitkonten
  • Vollzeitnahe und Vollzeitferne Teilzeit
  • Jobsharing
  • Bespiele aus der Praxis

Rechtsrahmen für Arbeitszeitregelungen

  • Europäische Richtlinie 2003/88 EU über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung
  • Umsetzung in nationales Recht
  • Arbeitszeitgesetz
  • Arbeitszeitverordnung Beamte
  • Eisenbahn- Fahrpersonalverordnung
  • Fahrpersonalverordnung

Tarifliche Regelungen zur Arbeitszeit

  • Arbeitszeitregelungen des BuRa-ZugTV und der Haustarifverträge
  • Regelungen der § 46 – 49 LFTV
  • Abweichende Regelunge in anderen TV (EVG)

Praxis in der Mitbestimmung bei der Arbeitszeit – Themen

  •  Verteilung der Arbeitszeit
  • Jahresarbeitszeit (Vor- und Nachteil)
  • Beginn und Ende der Arbeitszeit und Lage der Pause
  • Pause und/oder Tätigkeitsunterbrechung (TU)
  • Schutzwürdige Arbeitszeit, warum?
  • Die Schicht, der Dienstplan, der Jahresruhetagplan

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Nov
25
Mo
2019
Betriebsratsvorsitz – Aufgaben, gesetzliche Grundlagen und Praxis @ Kassel
Nov 25 um 14:00 – Nov 29 um 12:00
Betriebsratsvorsitz - Aufgaben, gesetzliche Grundlagen und Praxis @ Kassel | Kassel | Hessen | Deutschland

Betriebsratsvorsitzender und Stellvertreter

Der Vorsitzende des Betriebsrates oder im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter vertritt den Betriebsrat im Rahmen der von ihm gefassten Beschlüsse.
Welche Aufgaben hat der Betriebsratsvorsitzende? Wann ist der Betriebsratsvorsitzende „verhindert“? Wie funktioniert eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Vorsitzendem und Stellvertreter?

Dieses Seminar ist erforderlich im Sinne des § 37 Abs.6 BetrVG, da es die für die ordnungsgemäße Ausübung des Amtes erforderlichen Grundkenntnisse vermittelt.

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Seminarbeginn: Montag 14:00 Uhr
Seminarende: Freitag 12:00 Uhr

Seminarinhalte:

Grundlagen

  • Wahl des Betriebsratsvorsitzenden/Wahl des Stellvertreters
  • Stellung des Betriebsratsvorsitzenden/Stellvertreters des Vorsitzenden

Allgemeine Befugnisse des Betriebsratsvorsitzenden

  • Vertretung im Rahmen der gefassten Beschlüsse
  • Entgegennahme von Erklärungen

Mitgliedschaft im Betriebsausschuss

  • Arbeitsgebiet des Ausschusses
  • Aufgaben des Betriebsratsvorsitzenden im Ausschuss

Aufgaben des Betriebsratsvorsitzenden I

  • Vorbereitung Sitzung
  • Führen der BR-Sitzung
  • Unterzeichnung der Sitzungsniederschriften
  • Vorbereitung Monatsgespräch

Aufgaben des Betriebsratsvorsitzenden II

  • Leitung Betriebsversammlung
  • Teilnahme an Sitzungen der Jugendauszubildendenvertretung
  • Beratende Teilnahme an den Sprechstunden der Jugendauszubildendenvertretung

Zusammenarbeit mit inner- und außerbetrieblichen Akteuren

  • Wirtschaftsausschuss
  • GBR/KBR
  • Schwerbehindertenvertreter
  • Jugendauszubildendenvertreter
  • Sachverständige und Berater

Rechtstellung der Betriebsratsvorsitzenden/Stellvertreter

  • Ehrenamt
  • Arbeitsbefreiung
  • Wirtschaftliche und berufliche Absicherung
  • Schulungs- und Bildungsanspruch
  • Besonderer Kündigungsschutz

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